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Raumflächenkühlung

Prinzip der Kuehldecke
Moderne Büros mit vielen "Heizquellen" benötigen häufig eine Raumflächenkühlung.

In den letzten Jahren stieg infolge zunehmender Büroausstattung, Computerisierung und Gebäudegeometrie mit großen Glasflächen die interne Kühllast am Arbeitsplatz erheblich an. Trotz der Bemühungen der Architekten, die äußeren Kühllasten zu minimieren, rechnet man heute mit Kühllasten im Bürobereich von 50 bis 70 W/m² Raumfläche. Bei konventionell klimatisierten Gebäuden erfordern diese hohen Lasten großvolumige Anlagen mit hohen Luftwechselzahlen.

Um dieses zu vermeiden, wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Anlagensysteme zum "stillen Kühlen" von Gebäuden entwickelt. Deren Zielsetzung ist es, einen großen Teil der Kühllast über die Strahlung der gekühlten Decken und Wänden in Räumen abzuführen. Dieses Prinzip ist ebenso für einen Heizfall anzuwenden.

Diese Flächenkühlung und -heizung ...

Hauptkriterien des Klimaflächensystems
Die fünf Hauptkomponenten eines Klimaflächensystems

Systembeschreibung

Diese Kühlsysteme ermöglichen eine Raumkühlung und -heizung ohne Einsatz von Ventilatoren oder kompletten Klimaanlagen. Der Wärmeübergang findet durch Strahlung und natürliche Konvektion statt.

Diese Systeme bieten eine Raumkühlung und -heizung an, die den heutigen Anforderungen entsprechen und durch hohe Flexibilität für eine variable Raumgestaltung bestens geeignet sind.

Die warmen Oberflächen wie Computer, Wände, Fenster aber auch die Oberfläche von Menschen stehen mit der gekühlten Deckenfläche im Strahlungsaustausch. Ergänzt wird dieser Mechanismus durch natürliche Konvektion von warmer Luft, ausgehend von den Wärmequellen, welche zur gekühlten Deckenfläche aufsteigt, sich dort abkühlt und anschließend dem Raum in Bereichen ohne Wärmequellen zurückgeführt wird.

Die Wärmeaufnahme der Strahlungskühldecke entspricht der Abgabe der trockenen Wärme des Menschen, die Mechanismen der Natur und der Technik stimmen hierbei optimal überein.

Die Raumkühlung mit Wasser erfolgt wesentlich wirtschaftlicher als mit Luft. Denn Wasser braucht zum Transport der gleichen Wärmemenge gegenüber Luft nur ein Promille des Transportvolumens. Damit wird auch kalte Zuluft für die Raumkühlung überflüssig.

Es genügt die geringe Luftmenge, die zum hygienischen Mindestluftwechsel benötigt wird, wohltemperiert mit nahezu Raumtemperatur in die Räume zu bringen.

Im Heizfall werden Systeme mit warmem Wasser genutzt und ermöglichen ein ausgeglichenes Strahlungstemperaturfeld.

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